Art Deco

Art-Déco-Schmuck

(etwa 1920 bis 1940)


Art-Deco-Schmuck begeistert seit seiner Entstehung mit seinen zeitlosen Stilelementen und lässt vor allem die Zwanziger- und Dreißiger Jahre wieder aufleben. Die Formensprache des Art Deco zwischen 1920 und 1940 spiegelt sich in allen Aspekten von Kunst und Kultur, Mode und Schmuck, Architektur bis hin zu Einrichtungsgegenständen aller Art wider. Die Bezeichnung leitet sich vom französischen Begriff arts décoratifs (dekorative Künste) ab und erhielt ihren Namen nach der Pariser Ausstellung „Exposition internationale des Arts Décoratifs et Industriels modernes“ im Jahr 1925. Auch auf die Schmuckgestaltung hatte das Art Deco großen Einfluss: Die kühle Eleganz versprüht einen besonderen Luxus. Der Fokus liegt neben bevorzugt weißen Edelmetallen auf Edelsteinen wie Smaragd, Rubin oder Saphir. Zu den beliebten Schmuckstücken gehören Broschen, Ohrringe, Armbänder und Halsketten. Typisch sind vor allem abstrakte oder geometrische Designformen.

 

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Die Epoche des Art Deco

Der Begriff Art Deco wurde erst 1966 zum ersten Mal verwendet. Der Art Deco feierte das Leben, den Genuss und die neuen Möglichkeiten, die durch das technisch innovative Zeitalter nach der Jahrhundertwende aufkamen. Der weltweite Handel führte dazu, dass die Einflüsse verschiedener Kulturen nach Europa gelangten. Das neu auflebende, ausgeprägte Interesse an den verschiedensten Kulturen fand seinen Ausdruck besonders im Art-Deco-Schmuck, mit Inspirationen aus Ländern wie Ägypten, Indien, China oder Japan. Die Formensprache des Art Deco zeichnet sich durch den Einfluss der Maschinisierung, der Mechanisierung und der Verwendung völlig neuer Materialien aus. Die Künstler wurden zusätzlich auch von anderen Bewegungen der Moderne wie dem Bauhaus inspiriert.

 

Jugendstil vs. Art Deco

Auf den Jugendstil folgend, verwendet das Art Deco zwar einige florale Formen weiter, bedient sich aber auch der strengeren geometrischen Elementen anderer Stilrichtungen, wie beispielsweise des Funktionalismus.

 

Stilmerkmale des Art Deco

In der Epoche des Art Deco gehen Mode und Schmuck eine enge Symbiose ein, was in den Schmuck- und Modekollektionen der Zeit zum Ausdruck kommt. Ab ca. 1930 spiegelt sich auch der neue Pragmatismus im Schmuckdesign der Zeit wider. Weitere Inspirationsquellen für den Schmuck der 30er Jahre waren die unterschiedlichsten zeitgenössischen Kunstströmungen, wodurch sich die Kunst des Art Deco als besonders facettenreich erweist. Der Art Deco existierte zeitgleich zu weiteren Kunstströmungen wie Konstruktivismus, Kubismus, Modernismus und Futurismus.

 

Art-Deco-Schmuck: Merkmale und Besonderheiten

Beherrscht wird die Formensprache des Art Deco von geometrischen Elementen und Linien, Schwarz-Weiß-Kontrasten, durchaus in Kombination mit leuchtenden Farben, und einer häufig tektonisch anmutenden Komposition. Vor allem Juwelenschmuck dominiert das Angebot, aber auch Modeschmuck in durchaus hochwertiger Verarbeitung wird zusehends beliebter. Überhaupt war es undenkbar, dass die moderne Frau – mal "Garçonne", mal "Femme fatale" – sich ohne Schmuck sehen ließ. Typisch waren vor allem lange Ketten und Sautoirs, häufig aus Perlen, aber auch auffälliger Ohrschmuck, der besonders gut mit den modischen Kurzhaarschnitten korrespondierte. Broschen fanden sich nicht nur am Revers, sondern auch an Handschuhen, Hüten und Kopftüchern wieder.

 

Geometrische Formen und kühne Farbwahlen

Die Liebe zu geometrischen Umrissen, für die der Bauhaus- und Art-déco-Schmuck bekannt ist, drückte sich in den verschiedenen Kreis-, Dreiecks- und Quadratformen aus. So entstanden einzigartige Art-Deco-Juwelen, unübertroffen in Feinheit und Perfektion.

Bereits seit der Jahrhundertwende war Weiß eine der Modefarben, perfekt umgesetzt mit diamantenbesetztem Platin- oder Weißgoldschmuck. Im späten Art Deco wurden dann auch warme glänzende Rot- und Gelbgoldtöne zur Mode.

 

Unsere Art-Deco-Schmuck-Highlights

Bei der Halsbandaffaire finden Sie hochwertigen Art-Deco-Schmuck für alle Anlässe. Lange Perlenketten erfreuten sich enormer Beliebtheit. Zu gerade geschnittenen Kleidern kommen sie besonders gut zur Geltung. Generell lag der Fokus auf Perlenschmuck: Neben den Perlen-Colliers traten auch Perlenohrringe stärker in den Vordergrund, oft auch als Set.

Wenn Sie sich für ein florales Design begeistern, sind Armbänder mit Blatt- und Rankenmotiven das Richtige für Sie. Ringe aller Art wie Cocktail- oder Verlobungsringe überzeugen mit ihrer prachtvollen Gestaltung. Hergestellt aus Weißgold und Platin mit Diamanten und Farbsteinen erhalten Sie Juwelen höchster Qualität. Für die Herren wurden hochwertige Manschettenknöpfe aus Perlmutt oder Gold gefertigt.

 

Halsbandaffaire: Ihr Experte für antiken Echtschmuck

Unsere Art-Deco-Juwelen von der Halsbandaffaire sind natürlich Unikate. Neben unserem Art-Deco-Schmuck bieten wir Ihnen Accessoires aus zahlreichen weiteren Epochen, wie unsere Vintage-Schmuckstücke. Gern beraten wir Sie zu unseren zeitlosen Echtschmuck-Artikeln und arbeiten einzelne Exemplare auch gern individuell für Sie um.