Jahrhundertwende & Jugendstilschmuck

(von 1890 bis 1910)

Mit dem Jugendstil, der sich Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, setzt eine neue originäre Formensprache in Europa ein. Fließende, dekorativ geschwungene Linien, flächenhaft vegetabile Ornamente, organische Formen, die der Natur, aber auch der japanischen Kunst entlehnt sind, bestimmen in dieser Zeit die Gestaltung von Schmuck, Möbeln, Grafiken und Mode. Auffallend ist die herausragende handwerklichen Qualität, mit der die Objekte gefertigt und umgesetzt sind. Mehr erfahren »
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Die Epoche des Jugendstils im Überblick

Jugendstil Schmuck

Der Jugendstil stellte eine bewusste Abkehr von den historischen Stilen dar. So entstanden ganz neue, bisher ungesehene Formen, die von Geometrie und Natur inspiriert werden. Nach den Idealen des Jugendstils sollte das ganze Leben als Gesamtkunstwerk gestaltet werden, von der Architektur, über die Kleidung, bis hin zum Schmuck. Sie erkennen antiken Jugendstilschmuck an verschiedenen charakteristischen Merkmalen wie den kostbaren Materialien Gold, Edelsteinen, Perlen und Diamanten, und den eingängigen geometrischen Formen oder delikaten floralen Mustern.

Die großen sozialen Umwälzungen der Jahrhundertwende veränderten das alltägliche Leben in Europa von Grund auf. Auch die Kunst wurde von dieser neuen Strömung des Jugendstils stark beeinflusst. Ein Ziel der Künstler des Jugendstils bestand in der Integration der Kunst in das alltägliche Leben. Die Grenzen zwischen Kunst und Handwerk sollten also verschwimmen. Deshalb findet die Strömung des Jugendstils überall Ausdruck, von Architektur und Möbeldesign, über Malerei und Bildhauerei, bis hin zu Schmuck und Glaswaren. Hierbei verfügt der Jugendstil über verschiedene charakteristische Merkmale, die ihn sofort erkennbar machen.

Wodurch zeichnet sich Jugendstilschmuck aus?

Beim Jugendstilschmuck liegt der Fokus eindeutig auf der künstlerischen Gestaltung und den originellen Ornamenten der verschiedenen Juwelen, während die verwendeten Materialien mehr in den Hintergrund treten. Es werden mehr und mehr auch unedlere Materialien wie Horn, Perlmutt oder Email verwendet.

Die besondere Ornamentik des Jugendstilschmucks ist hierbei immer ein echtes Highlight: Neben den Naturmotiven wie Blumen, Blüten oder Insekten werden auch gern Gesichter und Köpfe mit langen, wehenden Haaren oder nackte Frauenkörper dargestellt. Als häufig wiederkehrende Muster finden sich Spiralen oder Wellenlinien.

Ein hervorstechendes Merkmal sind die fließenden Linien in Verbindung mit floralen Verzierungen oder geometrischen Formen. Viele Entwürfe entstehen durch die Nachahmung der Natur und Tiere wie Libelle oder Kranich werden häufig als Symbole verwendet. Kunst des Jugendstils ist immer einzigartig

Woran erkennt man Jugendstilschmuck?

Jugendstil Schmuck Kette

Jugendstilschmuck lässt sich auf den ersten Blick erkennen und begeistert mit seinen neuen und unverbrauchten Formen. Die verschnörkelten und geschwungenen Formen verleihen ihm sein besonderes Aussehen. Der Jugendstil verbreitete sich Ende des 19. Jahrhunderts in ganz Europa und erhielt in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Bezeichnungen: So wird er im Französischen Art Nouveau, in Österreich Secessionsstil oder Reformstil, im Englischen Arts and Crafts genannt.

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